Weitere invasive Bienenschädlinge auf dem Weg nach Mitteleuropa

Seit einigen Jahren ist es ruhig geworden um den kleinen Beutenkäfer, der 2014 in Sizilien Europa erreicht hatte und dort mit intensiven Maßnahmen bekämpft wurde. Jetzt haben illegale Transporte von Bienenvölkern nach Mittelitalien dafür gesorgt, dass der kleine Beutenkäfer auch im Raum Rom nachgewiesen worden ist. Die Ausbreitung nach Norden schreitet leider voran und der Deutsche Imkerbund sowie die hessischen Imker appellieren in diesem Zusammenhang an alle Imkerinnen und Imker Bienenimporte aus Italien und anderen Ländern zu unterlassen.

Ein weiterer Schädling nähert sich von Osten.
Die Tropilaelaps-Milbe ist bereits in Osteuropa nachgewiesen worden. Das Risiko ist enorm hoch, dass sie durch Importe nach Deutschland eingeschleppt werden könnte. Auch Sie schädigt Bienenvölker und bedroht damit die Bestäubungsleistung in unserer Kulturlandschaft.

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Amerikanische Faulbrut in der Stadt Mainhausen (Mai 2026)

Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut (AFB) in einem Bienenstand in der Stadt Mainhausen.

Der Sperrbezirk wurde im Umkreis von 800 Meter um den Ausbruchsherd eingerichtet. Dieser betrifft den Mainhäuser Ortsteil Mainflingen sowie den Seligenstädter Stadtteil Klein-Welzheim und endet am Main als natürlicher Grenze.

Nach dem Verdachtsfall bei einem Bienenvolk in Langen wurde bei einer Monitoring-Probe nun eine weitere Infektion mit der AFB, dieses Mal in Mainhausen, bestätigt. In diesem Bereich muss das Veterinäramt in den kommenden Wochen bei allen Bienenvölkern, aktuell sind 13 Bienenvölker registriert, eine amtliche Probenahme durchführen, um eine Verbreitung der Faulbrut zu verhindern.

Das Veterinäramt des Kreises Offenbach erinnert alle, die Bienen halten, nicht nur in den betroffenen Bereichen, sondern im gesamten Kreisgebiet, an die gesetzlich geforderte Meldung, Verzugsmeldung oder Abmeldung aller Standorte mit möglichst genauen Angaben, wie Koordinaten, gegebenenfalls Straße, Hausnummer und Flurstück, ihrer Bienenvölker.

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Workshop Varroa 2033

Sie sind ehrenamtlich im Vereinsvorstand aktiv ??
Als Imkerberater, Lehrbeauftragte oder als Züchter oft mit dem Thema „Varroa-Resistenz“ beschäftigt ??

Dann sind Sie die richtigen Multiplikatoren, die sich im Workshop Varroa 2033 zusammenfinden und gute Ideen schmieden können, die zu Ihren Vereinen und zu Ihrer Imkerei passen!

Der Workshop

Die Herausforderungen durch die Varroamilbe fordern uns seit Jahrzehnten heraus.

Doch die Initiative „Varroa 2033“ zeigt eine klare Perspektive auf: Eine Imkerei, die ohne medikamentöse Behandlung auskommt. Dieses Ziel erreichen wir nicht allein, sondern nur durch die Bündelung von Erfahrung, Zuchtfortschritt und innovativen Betriebsweisen.

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Asiatische Hornisse – Nestentfernung und Versicherung – UPDATE !!


Versicherungsschutz bei Nestentfernung

  • Es besteht kein Haftpflichtversicherungsschutz gegenüber Dritten
    (Personen / Sachen) im Falle einer Nestentfernung / oder Hilfe

    • UPDATE:

      Tätigkeiten bei der Bekämpfung der Vespa Velutina fallen nun unter den Umfang der Haftpflichtversicherung, die für die Mitglieder in den Imker-Global-Versicherungen der Imker-Landesverbände enthalten ist, rückwirkend per 01.01.2025!

      Der Versicherungsschutz gilt AUCH für die Nestentdeckung, -entfernung, -umsiedelung und -vernichtung von invasiven und nicht invasiven Insekten.

      Die Imkerversicherung konnte eine beitragsfreie Lösung mit dem Versicherer aushandeln, also ohne eine Prämienerhöhung für den Einschluss dieses Risikos.

      Haftpflichtversicherung heißt, dass Schäden an Dritten – Personen- und/oder Sachschäden – mitversichert sind. Der eigene Unfall ist nicht Gegenstand der Haftpflichtversicherung.  

  • Es besteht weiterhin kein Unfallversicherungsschutz über den Landesverband, wenn Mitglieder selbst Nester entfernen (oder dabei helfen) und dabei verunfallen.

    • UPDATE :
      Siehe oben: “Der eigene Unfall ist nicht Gegenstand der Haftpflichtversicherung. 

      Ggfs. macht hier eine Versicherung über eine Berufsgenossenschaft Sinn.
      Entweder selbst oder auch über den eigenen Imkerverein.

  • Begründung:
    Das Entfernen und / oder Vernichten von VVN Nestern ist keine imkerliche Tätigkeit
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Asiatische Hornisse – Nestentfernung und Versicherung

Versicherungsschutz bei Nestentfernung

  • Es besteht kein Unfallversicherungsschutz über den Landesverband, wenn Mitglieder selbst Nester entfernen (oder dabei helfen) und dabei verunfallen
  • Es besteht kein Haftpflichtversicherungsschutz gegenüber Dritten
    (Personen / Sachen) im Falle einer Nestentfernung / oder Hilfe
  • Begründung:
    Das Entfernen und / oder Vernichten von VVN Nestern ist keine imkerliche Tätigkeit

Völkerverluste durch die Asiatische Hornisse

Völkerverluste durch die Asiatische Hornisse sind über die Imker Global Versicherung versichert (Schäden durch Tiere)

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Amerikanische Faulbrut in der Stadt Kassel (Juni 2025)

Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut (AFB) in einem Bienenstand in der Stadt Kassel –
Sperrbezirk mit Restriktionsmaßnahmen im Bereich Philippinenhof‐Warteberg/ Nord‐Holland/ Fasanenhof ab Samstag, 28. Juni 2025.

Allgemeinverfügung der Stadt Kassel vom 24.06.2025 :
https://www.kassel.de/service/media/themenseiten/amerikanische-faulbrut-afb.php

Imker im Umkreis der Gemeinde oder um Kassel sollten unbedingt prüfen, inwieweit sie vom Sperrbezirk betroffen sind.

Bitte beachtet auch die Informationen zur AFB hier auf unserer Webseite im Bereich Download – Bienengesundheit. Eine Liste aller uns bekannten und veröffentlichten AFB-Meldungen findet sich hier.

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