Varroaresistenz 2033 I Varroa 2033, Arbeitstagung in Hofgeismar

Varroaresistente Bienen bis 2033 in Europa ?

Logo Projekt Varroaresistente Bienen

Ist das möglich? Können wir in 10 Jahren Bienen haben, die gesund sind und nur mit milder, medikamentenfreier oder gar keiner Behandlung der Varroamilbe widerstehen? Ja, es ist möglich.

Das haben die vielzähligen erfolgreichen Projekte der letzten Jahre u.a. in Luxemburg, Österreich und Deutschland bewiesen. Zielsetzung ist, Honigbienen nach natürlicher Varroaresistenz zu selektieren, diese genetischen Merkmale zu verbreiten und somit die Gesundheit der allgemeinen Bienenpopulation zu verbessern.

Am 19.05.2022 trafen sich wichtige europäische Imkerverbände im hessischen Neuenstein-Aua und waren sich darüber einig, gemeinsam in den nächsten 10 Jahren diesen Weg zu gehen. Sie vereinbarten, alle Kraft für das Erreichen des Ziels einzusetzen, eine varroaresistente Honigbienenpopulation flächendeckend zu etablieren.

Die Imkerverbände rufen nationale und europäische Imkerverbände, Bieneninstitute, Behörden, Ministerien und alle Imkerinnen und Imker dazu auf, gemeinsam dieses Ziel in den nächsten Jahren zu verfolgen.

Die 3. Arbeitstagung des Projektes Varroaresistente Bienen wird vom 1. bis 3. November 2024 in Hofgeismar stattfinden.
Weitere Infos hierzu finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Preisanpassung und neues Bestellformular für Gewährverschlüsse

Aufgrund der Preisanpassung der Gewährverschlüsse ab dem 16. April 2024 hat der D.I.B. die Bestellformulare entsprechend angepasst und auch überarbeitet.

Es wird nun nur noch ein einheitliches Bestellformular für die jeweilige Bestellung (Bestellung GV mit Adresseindruck und ohne Adresseindruck) für alle Mitgliedsverbände geben.

Die beiden Bestellformulare sowie die neu überarbeiteten Merkblätter zu den Bestellungen von Gewährverschlüssen sind unter folgendem Link auf der Homepage des D.I.B. zu finden.

Neues Bestellungformular für Gewaehrverschluesse beim D.I.B.

Asiatische Hornisse breitet sich in Hessen rasant aus

Imker, Landwirte und Winzer betroffen – Invasive Art gefährdet Bienenvölker und Biodiversität

Die Asiatische Hornisse, auch Vespa velutina nigra, hat sich in den letzten Jahren in Europa, rasant ausgebreitet. Allein im letzten Jahr wurden in Hessen mehr als 350 Nestfunde der invasiven Hornissen-Art, die ursprünglich aus Südostasien stammt, gemeldet.

Die meisten Nester wurden in Südhessen entdeckt, aber auch schon einige im Rhein-Main-Gebiet oder im Main-Kinzig-Kreis. Hierbei konnte nur ein Teil der Brutstätten erfolgreich von den engagierten Hornissenbeauftragten beseitigt werden.

Die Asiatische Hornisse benötigt pro Saison zwischen acht und zwölf Kilo Insekten und schädigt so die gesamte Biodiversität und insbesondere die Wild- und Honigbienen-Populationen massiv. Bei einem massiven Auftreten kann dies deutlich spürbare Auswirkungen auf die Bestäubung von Obst und anderen (Nutz-)Pflanzen und natürlich auch die Honigproduktion haben.
Aber auch Winzer und Obstbauern sind betroffen, weil die Arbeiterinnen den süßen Saft der Trauben oder der Früchte als „Energielieferant“ nutzen. Sie verursachen im Weinbau – wie Berichte aus Frankreich zeigen – erhebliche Schäden und sind auch für die in den Wingerten tätigen Menschen gefährlich, wenn diese sich einem Nest nähern.

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Schauimkerei Kühkopf – “Bienen im Jahresverlauf”

Der Landesverband Hessischer Imker e.V. ist Eigentümer und Betreiber der Schauimkerei auf dem Kühkopf und auch Schirmherr der neuen Veranstaltungsreihe „Bienen im Jahresverlauf“.

In Kooperation mit dem Imkerverein Mörfelden-Walldorf möchte der Landesverband interessierten Menschen einen Einblick in die Bienenhaltung geben. Hierfür wird an mehreren Terminen die Schauimkerei geöffnet sein.

Die Vereinsmitglieder des Imkerverein Mörfelden-Walldorf werden dann an den Kühkopf-Bienenvölkern die Arbeiten durchführen, und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, den Imkern bei der Arbeit an den Völkern über die Schulter zu schauen.

Honig aus der Region kann bei den Terminen erworben werden, später auch wieder Kühkopfhonig.

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Grußwort zum Jahreswechsel 2023/2024

Liebe Imkerinnen und Imker,

das Jahr neigt sich dem Ende zu.

Wir vom Vorstand des Landesverbandes Hessischer Imker e.V. möchten eine Zwischenbilanz zum Geschehenen und den neuen Aufgaben ziehen.

Erfreuliches und etwas Frust

Am 16. August wurde die neue Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Zucht und Haltung von Honigbienen in Hessen erlassen – besser bekannt als Honig-Richtlinie.
Erfreulich für die Verbandsarbeit ist, dass sich das Fördervolumen erhöht, die züchterische Arbeit aufgenommen wurde und dass es die Möglichkeit zur Einzelförderung für den Imker gibt. Durch die neuen Bedingungen muss u.a. die Registernummer für förderfähige Maßnahmen angegeben werden.
Neu ist auch, dass die Förderung als Anteilfinanzierung mit Zuschüssen in Höhe von bis zu 90 Prozent gewährt wird. Bisher war es eine Vollfinanzierung. Dies hat auch Einfluss auf die gesamte Finanzarchitektur des Verbandes. Eine Kalkulation zur Beitragsanpassung muss erfolgen.

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VVS 2023 – Auswertung und Ergebnis

Unsere all-jährliche Vereinsvorsitzenden-Schulung (VVS) fand in diesem Jahr am 28. und 29.Oktober in Friedrichsdorf statt.

Im Anschluss wurden die Besucher aufgefordert anzugeben, welche Themen in der Imkerei ihrer Meinung grade besonders aktuell sind.
Hier die Übersicht der genannten Themen und deren Häufigkeit:

Vereinsvorsitzenden-Schulung 2023 – Meinungsbild

Wir werden versuchen alle Themen abzuarbeiten und möchten hier stellvertretend Informationen zu den am Meisten genannten Themen, also den gesetzlichen Regelungen für Bienenwachs, zu DIB-MV Schulungen und zur Betriebswirtschaft für Hobbyimker, geben.

Für das Thema “Fördermöglichkeiten für Vereine” möchten wir auf den entsprechenden Beitrag hier verweisen. Diesen werden wir weiterhin pflegen und mit neuen Informationen versehen.

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