Jugendimkerwettbewerb 2026 – Hessenteam für nationales Finale ermittelt

Hessische Vorentscheidung zum nationalen Jugendimkerwettbewerb in Kirchhain

Bei bestem Frühlingswetter und ausgezeichneter Stimmung trafen sich Jugendimker aus vier Schulen Ende April in der Imkerzentrale in Kirchhain zum imkerlichen Wettbewerb und Erfahrungsaustausch. Die Obleute Marlon Bruns und Merlin Nicol organisierten erneut die diesjährige Veranstaltung mit einem leicht angepassten Konzept. Unterstützt wurden Sie vom Vorstand des Landesverbandes Hessischer Imker und den Geschäftsstellenmitarbeitern in Kirchhain.

Gestartet wurde mit einem Quiz mit Querschnittsfragen rund um die Imkerei. Die Aufgaben wurde am Ende der Veranstaltung teilweise besprochen und die korrigierten Testblätter mitgegeben. So konnte jeder Teilnehmer erkennen, wo sein Verbesserungspotenzial liegt.   

Erstmalig beim Jugendimkerwettbewerb war die Asiatische Hornisse (vespa velutina) ein Thema. Dreh- und Angelpunkt ist ja das Auffinden des Nestes. Nicole König als ausgewiesene Expertin der Vespa velutina hatte hier einen ausgezeichneten Bewertungsstand vorbereitet.  Das Erstellen eines Dochttopfes ist im Prinzip einfach; der Teufel steckt jedoch wie so oft im Detail.

Bei der Gerätekunde wurden diverse imkerliche Gerätschaften gezeigt, die namentlich genannt werden sollten.  Aufgrund der unerschöpflichen Materialauswahl eine besondere Herausforderung für jeden Imker – egal ob jung oder erfahren.  

Das Highlight war wie immer das praktische Arbeiten am Bienenvolk.  Fluglochbeobachtungen, das Auslesen der Bodenschublade, Volksöffnung mit Erkennen aller Brutstadien sowie die Völkerbeurteilung incl. Futtervorrat und Schwarmsituation umfassten das Aufgabenspektrum an den bereitgestellten Völkern des Bieneninstitutes Kirchhain. Die praktische Arbeit am Bienenvolk nahm in diesem Jahr einen höheren Anteil im Aufgabenspektrum ein. So wurde beispielsweise auch die Ableger Bildung thematisiert. Zum Schluss wurde noch unter Anleitung von Dr. Gefion Brunnemann-Stubbe umgelarvt.   

An dieser Stelle ein herzlicher Dank dem Bieneninstitut Kirchhain, Frau Dr. Gefion Brunnemann-Stubbe und Team, für die Überlassung der Bienenvölker zur praktischen Arbeit und den zahlreichen ehrenamtlichen Juroren sowie dem Organisationsteam und der Geschäftsstelle Kirchhain. Am Ende des harmonischen Tages setzten sich Lea Kissel, Emma Breuninger und Nathalie Radnic Ledesma durch. Alle drei fahren Anfang Juni 2026 nach Papenburg/Bezirk Weser Ems zum nationalen Finale. Die Hessischen Imker drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg und Spaß bei diesem Event.

Christian Schirk Obmann für Öffentlichkeitsarbeit im Landesverband Hessischer Imker e.V.

Amerikanische Faulbrut in der Stadt Mainhausen (Mai 2026)

Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut (AFB) in einem Bienenstand in der Stadt Mainhausen.

Der Sperrbezirk wurde im Umkreis von 800 Meter um den Ausbruchsherd eingerichtet. Dieser betrifft den Mainhäuser Ortsteil Mainflingen sowie den Seligenstädter Stadtteil Klein-Welzheim und endet am Main als natürlicher Grenze.

Nach dem Verdachtsfall bei einem Bienenvolk in Langen wurde bei einer Monitoring-Probe nun eine weitere Infektion mit der AFB, dieses Mal in Mainhausen, bestätigt. In diesem Bereich muss das Veterinäramt in den kommenden Wochen bei allen Bienenvölkern, aktuell sind 13 Bienenvölker registriert, eine amtliche Probenahme durchführen, um eine Verbreitung der Faulbrut zu verhindern.

Das Veterinäramt des Kreises Offenbach erinnert alle, die Bienen halten, nicht nur in den betroffenen Bereichen, sondern im gesamten Kreisgebiet, an die gesetzlich geforderte Meldung, Verzugsmeldung oder Abmeldung aller Standorte mit möglichst genauen Angaben, wie Koordinaten, gegebenenfalls Straße, Hausnummer und Flurstück, ihrer Bienenvölker.

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Workshop Varroa 2033

Sie sind ehrenamtlich im Vereinsvorstand aktiv ??
Als Imkerberater, Lehrbeauftragte oder als Züchter oft mit dem Thema „Varroa-Resistenz“ beschäftigt ??

Dann sind Sie die richtigen Multiplikatoren, die sich im Workshop Varroa 2033 zusammenfinden und gute Ideen schmieden können, die zu Ihren Vereinen und zu Ihrer Imkerei passen!

Der Workshop

Die Herausforderungen durch die Varroamilbe fordern uns seit Jahrzehnten heraus.

Doch die Initiative „Varroa 2033“ zeigt eine klare Perspektive auf: Eine Imkerei, die ohne medikamentöse Behandlung auskommt. Dieses Ziel erreichen wir nicht allein, sondern nur durch die Bündelung von Erfahrung, Zuchtfortschritt und innovativen Betriebsweisen.

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Neue Phishing-Welle bei Imkervereinen in Hessen

Aktuell werden wieder Phishing-Versuche bei Imkervereinen in Hessen gemeldet.

Die Betrüger fälschen die E-Mail-Adresse des 1. Vorsitzenden und senden an den Kassenwart/Kassierer des Vereins eine Rechnung zur Bezahlung. Zusätzlich zu den Daten in der EMail ist auch ein PDF-Anhang mit einer angeblichen Rechnung dabei.

Diese PDF-Datei nicht öffnen ! Unter Umständen ist dies ein weiterer Angriffsversuch.

Hier ein Beispiel einer EMail:

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Globale Bienenvielfalt – Unsere wichtigsten Bestäuber

Rekordzahlen in der Insektenwelt: Neue Studie enthüllt wahres Ausmaß der globalen Bienenvielfalt

1. Einleitung: Die verborgene Vielfalt unserer wichtigsten Bestäuber

Lange Zeit glich unsere Kenntnis über die weltweite Bienenpopulation einer „Terra incognita“ der Biologie. Trotz ihrer existenziellen Bedeutung für den Planeten blieb ein massiver Teil ihrer Vielfalt im Dunkeln der wissenschaftlichen Ungewissheit. Eine bahnbrechende Studie, die am 24. Februar 2026 veröffentlicht wurde, räumt nun mit diesen Unklarheiten auf und enthüllt ein Ausmaß an Diversität, das alle bisherigen Annahmen sprengt. Unter maßgeblicher Beteiligung des Naturkundemuseums Stuttgart dokumentieren Forscher, dass tausende Arten existieren, von denen die Wissenschaft bisher kaum eine Notiz nahm. Diese Entdeckung ist ein Weckruf: Wir stehen vor der gewaltigen Aufgabe, eine Vielfalt zu schützen, die wir gerade erst in ihrem vollen Umfang zu begreifen beginnen.

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