Neue Verstärkung in unserem IT-Team

Unser IT-Team sucht immer interessierte Imker, die sich ehrenamtlich im Verband engagieren wollen und über berufliche Erfahrungen in der Informatik verfügen.

Aktuell freuen wir uns über neue Verstärkung durch Evi Siebenlist im Bereich Microsoft/Office365 und durch Jan Vollmering bei den LHI Anwendungen.

Aber wir suchen natürlich immer wieder weitere Unterstützung.
So werden wir in Zukunft die Webseiten zum Imkertag und Honigtag hosten und hiermit die ausrichtenden Vereine unterstützen. Für die Erstellung der Webseiten fehlt es aber aktuell noch an Unterstützung im Team.

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Asiatische Hornisse breitet sich in Hessen rasant aus

Imker, Landwirte und Winzer betroffen – Invasive Art gefährdet Bienenvölker und Biodiversität

Die Asiatische Hornisse, auch Vespa velutina nigra, hat sich in den letzten Jahren in Europa, rasant ausgebreitet. Allein im letzten Jahr wurden in Hessen mehr als 350 Nestfunde der invasiven Hornissen-Art, die ursprünglich aus Südostasien stammt, gemeldet.

Die meisten Nester wurden in Südhessen entdeckt, aber auch schon einige im Rhein-Main-Gebiet oder im Main-Kinzig-Kreis. Hierbei konnte nur ein Teil der Brutstätten erfolgreich von den engagierten Hornissenbeauftragten beseitigt werden.

Die Asiatische Hornisse benötigt pro Saison zwischen acht und zwölf Kilo Insekten und schädigt so die gesamte Biodiversität und insbesondere die Wild- und Honigbienen-Populationen massiv. Bei einem massiven Auftreten kann dies deutlich spürbare Auswirkungen auf die Bestäubung von Obst und anderen (Nutz-)Pflanzen und natürlich auch die Honigproduktion haben.
Aber auch Winzer und Obstbauern sind betroffen, weil die Arbeiterinnen den süßen Saft der Trauben oder der Früchte als „Energielieferant“ nutzen. Sie verursachen im Weinbau – wie Berichte aus Frankreich zeigen – erhebliche Schäden und sind auch für die in den Wingerten tätigen Menschen gefährlich, wenn diese sich einem Nest nähern.

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EIP-Agri – Projekt Vespa velutina Hessen

Die Europäische Innovationspartnerschaft “Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit” (EIP-Agri) ist ein bedeutendes Förderprogramm, das seit 2015 Landwirte und Imker bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen unterstützt.

In den vergangenen acht Jahren wurden bereits 35 Projekte mit einem Fördervolumen von rund elf Millionen Euro bewilligt. Die Fördermittel stammen sowohl von der Europäischen Union als auch vom Land Hessen.

Sechs weitere wegweisende Projekte wurden nun mit Förderbescheiden in Höhe von insgesamt rund 3,6 Millionen Euro bedacht. Eines dieser Projekte, Vespa velutina Hessen, stammt aus dem Schwalm-Eder-Kreis.

Förderbescheide für Innovationen

Am Donnerstag, dem 11.01.2024, war es nun endlich soweit.
Nach der Bewilligung des EIP-Agri Projekts “Vespa Valentina Hessen” wurde zur Bescheidübergabe eingeladen und der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich überreichte den Förderbescheid.

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Empfehlungen zur Anlage von Blühflächen im Rahmen der Agrarförderung (GAP) 2024

Erhöhte Fördersätze für Ökoregelungen und geeignete Ansaatmischungen

Die Prämiensätze für die Ökoregelungen 1a, 1b und 1c werden in 2024 erhöht und die Fördervoraussetzungen vereinfacht.

Da der erhöhte Prämiensatz von 1.300 € schon für den ersten zusätzlichen Hektar gewährt wird, steigt die Attraktivität zur Anlage von Blühflächen für kleinere Betriebe ab 10 ha Ackerland wieder an. Aber auch für größere Betriebe über 100 ha Ackerland steigt die Attraktivität, da auch weniger als 1% zusätzlich stillgelegt werden kann.

Landwirte müssen im Rahmen der GAP 4 % ihrer Ackerfläche stilllegen, die sogenannte GLÖZ 8 – Brache. Auf freiwilliger Basis kann der Flächenumfang auf 10 % erhöht werden. Diese Erhöhung wird über die Förderkomponente der Ökoregeln separat vergütet (ÖR 1a). Unabhängig vom Erhöhungsumfang ist der erste, zusätzlich bereitgestellte Hektar mit der höchsten Prämienstufe (1.300 €) förderfähig. Bei einer gezielten Begrünung wird der Prämiensatz nochmals um 200 € pro Hektar erhöht (ÖR 1b Blühflächen/-streifen, ÖR 1c Blühstreifen in Dauerkulturen). Für Hessen geeignete Mischungen werden von den Saathändlern mittlerweile angeboten.

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Schauimkerei Kühkopf – “Bienen im Jahresverlauf”

Der Landesverband Hessischer Imker e.V. ist Eigentümer und Betreiber der Schauimkerei auf dem Kühkopf und auch Schirmherr der neuen Veranstaltungsreihe „Bienen im Jahresverlauf“.

In Kooperation mit dem Imkerverein Mörfelden-Walldorf möchte der Landesverband interessierten Menschen einen Einblick in die Bienenhaltung geben. Hierfür wird an mehreren Terminen die Schauimkerei geöffnet sein.

Die Vereinsmitglieder des Imkerverein Mörfelden-Walldorf werden dann an den Kühkopf-Bienenvölkern die Arbeiten durchführen, und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, den Imkern bei der Arbeit an den Völkern über die Schulter zu schauen.

Honig aus der Region kann bei den Terminen erworben werden, später auch wieder Kühkopfhonig.

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Grußwort zum Jahreswechsel 2023/2024

Liebe Imkerinnen und Imker,

das Jahr neigt sich dem Ende zu.

Wir vom Vorstand des Landesverbandes Hessischer Imker e.V. möchten eine Zwischenbilanz zum Geschehenen und den neuen Aufgaben ziehen.

Erfreuliches und etwas Frust

Am 16. August wurde die neue Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Zucht und Haltung von Honigbienen in Hessen erlassen – besser bekannt als Honig-Richtlinie.
Erfreulich für die Verbandsarbeit ist, dass sich das Fördervolumen erhöht, die züchterische Arbeit aufgenommen wurde und dass es die Möglichkeit zur Einzelförderung für den Imker gibt. Durch die neuen Bedingungen muss u.a. die Registernummer für förderfähige Maßnahmen angegeben werden.
Neu ist auch, dass die Förderung als Anteilfinanzierung mit Zuschüssen in Höhe von bis zu 90 Prozent gewährt wird. Bisher war es eine Vollfinanzierung. Dies hat auch Einfluss auf die gesamte Finanzarchitektur des Verbandes. Eine Kalkulation zur Beitragsanpassung muss erfolgen.

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