Seit einigen Jahren ist es ruhig geworden um den kleinen Beutenkäfer, der 2014 in Sizilien Europa erreicht hatte und dort mit intensiven Maßnahmen bekämpft wurde. Jetzt haben illegale Transporte von Bienenvölkern nach Mittelitalien dafür gesorgt, dass der kleine Beutenkäfer auch im Raum Rom nachgewiesen worden ist. Die Ausbreitung nach Norden schreitet leider voran und der Deutsche Imkerbund sowie die hessischen Imker appellieren in diesem Zusammenhang an alle Imkerinnen und Imker Bienenimporte aus Italien und anderen Ländern zu unterlassen.
Ein weiterer Schädling nähert sich von Osten.
Die Tropilaelaps-Milbe ist bereits in Osteuropa nachgewiesen worden. Das Risiko ist enorm hoch, dass sie durch Importe nach Deutschland eingeschleppt werden könnte. Auch Sie schädigt Bienenvölker und bedroht damit die Bestäubungsleistung in unserer Kulturlandschaft.
Wir können nach der Varroamilbe und der asiatischen Hornisse nicht noch weitere Bienenschädlinge in unseren Beständen gebrauchen.
Wer Bedarf an Königinnen oder Völkern hat, sollte sich an örtliche Imker, Imkervereine oder Züchter wenden. Im Zweifelsfall kann man sich gerne auch an den Landesverband Hessischer Imker wenden.
Unsere deutschen und insbesondere auch die hessischen Züchter können uns mit qualitativ hochwertigen, regional klimatisch angepassten Königinnen und Völkern versorgen. Unerwünschte exotische Untermieter im Bienenvolk sind dann ausgeschlossen.
Der Landesverband Hessischer Imker e.V. dankt allen Imkerinnen und Imkern, die sich in Fragen der Bienenhaltung umsichtig und verantwortungsvoll verhalten.

