Fort- und Weiterbildung

Uncategorised

Unser Landesverband ist in der glücklichen Lage, über eine Vielzahl erfahrener und hoch motivierter Lehrbeauftragter zu verfügen. Diese haben bereitwillig die Aufgabe übernommen, innerhalb der Imkerorganisation Schulungen und Vorträge durchzuführen. Des weiteren stehen sie aber auch für die Vermittlung von Information über das Fachgebiet Bienenhaltung und Bienenprodukte für andere Gruppen interessierter Menschen zur Verfügung.

Lehrbeauftragte 2017

Für die Weiterbildung der Imkerinnen und Imker stehen sie gerne zur Verfügung. Zögern Sie daher nicht, die einzelnen Lehrbeauftragten anzusprechen. Weitere Informationen zu den einzelnen Schwerpunkten und Themen der Lehrbeauftragten erhalten Sie direkt bei den unten genannten Personen. Bei evtl. organisatorischen Fragen steht Ihnen der Schulungsobmann oder die Geschäftsstelle gerne zur Seite.

 

Eine grobe Übersicht über die Kursangebote finden Sie hier: Kursinhalte 

Eine Übersicht der Lehrbeauftragten mit Anschriften
ist hier abgelegt: Lehrbeauftragte

Bienen erhalten eine blühende Landschaft

Bienen erhalten eine blühende Landschaft

Uncategorised

 

Nicht nur in der Landwirtschaft erbringen die Bienen eine große Bestäubungsleistung, ...

Dass die Bienen für den köstlichen Honig auf dem Frühstückstisch sorgen, ist hinlänglich bekannt. Der indirekte Nutzen, der durch die Bestäubungstätigkeit der Bienen entsteht, wird jedoch oft übersehen. Dabei ist diese Leistung ökologisch und volkswirtschaftlich wesentlich höher einzustufen als der Nutzen durch den Honigertrag.

Auf der Suche nach Nektar steigern die Bienen durch ihren Einsatz quasi „nebenbei“ die Erträge in der Landwirtschaft. Bei jedem Blütenbesuch übertragen die Bienen Pollen und bestäuben so die Blüten der jeweiligen Pflanze. Durch verschiedene biologische Mechanismen führt dies dazu, dass hierdurch nicht nur die Menge, sondern auch die Güte der Früchte steigt. Besonders während der Obst- und Rapsblüte kommen die Bienen in der Landwirtschaft zum Einsatz.

 

..., auch in der freien Natur kann nicht auf sie verzichtet werden.

 Weniger bekannt aber mindestens genauso wichtig ist die Tatsache, dass die Bienen auch einen erheblichen Anteil an der Bestäubung der vielfältigen Pflanzenwelt in Feld, Wald und Flur haben. Die Wildpflanzen stellen mit ihren Früchten und Samen die Nahrungsgrundlage und den Lebensraum unzähliger wildlebender Tierarten dar. Von diesen Pflanzen sind etwa 90 % auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Vor allem im Frühjahr sind deshalb die Honigbienen für die Bestäubung und damit den Erhalt der natürlichen Vielfalt von erheblicher Bedeutung. Bei den Hummeln und Solitärbienen überwintern lediglich einzelne Tiere, die im Frühjahr mit dem Aufbau kleiner Völkchen beginnen. Im Gegensatz dazu sind die Honigbienen als eines der wenigen staatenbildenden Insekten in der Lage, den Winter in geballter Volksstärke zu überstehen. Auf diese Weise stehen fliegende Heerschare von Blütenbestäubern beim ersten Sonnenstrahl im Frühjahr bereit, Millionen von aufbrechenden Blüten zu besuchen, zu bestäuben und so den Kreislauf in der Natur zu schließen. Ohne diese Bestäubungsleistung bestünde die Gefahr, dass die Landschaft veröden würde und auch weniger farbenfroh wäre.

Der Honig

Der Honig

Uncategorised

 

Seit vielen Jahrhunderten nutzen die Menschen alle Produkte der Bienen: Honig, Bienenwachs, Pollen, Gelée Royale, Propolis und sogar das Bienengift finden in der Ernährung, in der Medizin und als Gebrauchsgegenstände Anwendung. Dabei  hat der Honig von allen Bienenprodukten die weitaus größte Bedeutung. Daneben spielen noch das Bienenwachs und der Pollen eine Rolle. Das Propolis – auch Kittharz genannt – wird von den Imkern in erster Linie für den Eigengebrauch gewonnen. Gelée Royale und Bienengift zumindest in Deutschland nicht kommerziell hergestellt.

Pro Tag fliegt eine Biene ca. 40 mal aus dem Stock. Dabei kann die einzelne Biene pro Tag 3 Gramm Nektar bzw. Honigtau eintragen. Dies entspricht bei 66% Wassergehalt ca. 1 Gramm Honig. Die Biene sammelt den Nektar von den Blüten der Wiesenblumen, Hecken, Sträuchern und Obstbäumen, von Rapsfeldern und Heideblüten. Der Honigtau wird von  Nadel-, Laubbäumen und Sträuchern gesammelt.

Im Bienenstock übernimmt die Stockbiene das Sammelgut und verarbeitet es mit großer Sorgfalt weiter zu Honig. Sie verlagert es ständig von einer Wabenzelle zur anderen und entzieht ihm dabei Wasser. So reift der Honig langsam heran, wobei er von der Stockbiene mit Enzymen angereichert wird, die zum Teil auch antibakterielle Substanzen im Honig bilden. Nach der Reifung und Füllung schließen die Bienen die Zellen mit einer dünnen Wachsschicht, um den fertigen Honig vor fremden Einflüssen (z.B. Feuchtigkeit) zu schützen.

 

Honiggewinnung – die verantwortungsvolle Aufgabe des Imkers

Honig ist ein unverfälschtes Naturprodukt, welches von den Bienen mit größter Sorgfalt gewonnen wird. Honig muss vor Wärme, Licht und Feuchtigkeit geschützt und daher kühl, dunkel und trocken bei äußerster Hygiene und Sauberkeit gelagert werden. Qualitätshonig wird aus Waben gewonnen, die von den Zelldeckeln befreit wurden. Der Honig wird erst dann geschleudert, wenn er reif ist. Die Worte „kalt geschleudert“ auf Etiketten sind irreführend. Dies ist eine Selbstverständlichkeit, denn Honig wird in Zentrifugen immer „kalt“ geschleudert. Kaltschleudern ist ein Begriff aus den Jahren um 1850. Damals war die Zentrifugal-Schleuder noch nicht erfunden.

Achten Sie beim Kauf von Honig darauf, dass er in einem Glas des Deutschen Imkerbundes abgefüllt ist. Wenn Sie den Honig bei Ihrem Imker kaufen, können Sie sicher sein, dass dieser Honig kein minderwertiger Verschnitt von Sorten aus fremden „Ländern der Welt“ ist.

Es ist wichtig, dass naturbelassener Honig von der Entnahme aus dem Bienenvolk bis zur Abfüllung in das Verkaufsgebinde eine besondere Pflege durch den Imker erfährt. Der kürzeste Weg des Honigs von den Bienen zum Verbraucher sichert die höchste Naturbelassenheit des Honigs. Dies ist dann sichergestellt, wenn der Honig direkt vom Imker zum Verbraucher gelangt. Der Honig wird vom Imker nicht weiter bearbeitet und kommt durch die Pflege des Imkers unverfälscht zum Verbraucher.

Ernährungswissenschaftler haben festgestellt:

– Je geringer der Verarbeitungsgrad, desto höher die Wertigkeit –

 

Unsere Bienen

Uncategorised

 

Bienen sind vor allem als Honiglieferant bekannt. Den Gedanken an Bienen verbindet man gerne mit dem herrlichen Geschmack eines frischen Brötchens mit Butter und Honig.
Doch wie kommt der Honig eigentlich ins Glas? Auf der folgenden Seite erklären wir es:

==> Zum Honig

 

 

Übersehen wird leider jedoch allzu oft, welchen Nutzen die Bienen in der Natur haben. So sorgen sie aktiv für eine Sorten- und Artenvielfalt in der Natur, von der sowohl Kultur- als auch Wildpflanzen profitieren. Der Wert dieser Bestäubungstätigkeit ist aus volkswirtschaftlicher Sicht um ein Vielfaches höher als die Produkte aus dem Bienenvolk.

==> Die Bestäubungsleistung