9. Nationaler Jugendimker-Wettbewerb 2024

Jugendimker

Der Deutsche Imkerbund veranstaltet in Kooperation mit den Imker-Landesverbänden den 9. Nationalen Jugend-Imker-Wettbewerb vom 07. – 09.06.2024 im Saarland.

Andere Jungimker treffen, sich über die Erfahrungen mit den Bienen und der Imkerei in den ver­schiedenen Regionen austauschen, gemeinsam Aufgaben und Prüfungen lösen und miteinander Spaß haben. Das ist nicht nur für die Nominierten spannend und faszinierend. Auch für die Lehrer und Gruppenlei­tungen sind das interessante Tage und Veranstaltungen mit neuen Ideen für die eigene Praxis und Methodik.

Jeder der 19 Imker-Landesverbände kann für diesen Wettbewerb ein Team aus drei Jugendlichen nominie­ren. Die Bewer­bungsfrist in Hessen läuft bis zum 28. Feb.2024 !

Der Vorentscheid unseres Landesverbands findet am Samstag, den 20. April 2024 statt.
Wie in jedem Jahr wird die Imkerzentrale/Geschäftstelle in der Erlenstraße 11, 35274 Kirchhain wieder Veranstaltungsort sein.

Interesse?!
Dann bewerbt Euch bis zum 28. Feb. 2024 mit maximal 3 Teilnehmern pro Gruppe/pro Verein für den Vorentscheid in Hessen mit diesem Formular .  

Teilnahmebedingungen:

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Empfehlungen zur Anlage von Blühflächen im Rahmen der Agrarförderung (GAP) 2024

Erhöhte Fördersätze für Ökoregelungen und geeignete Ansaatmischungen

Die Prämiensätze für die Ökoregelungen 1a, 1b und 1c werden in 2024 erhöht und die Fördervoraussetzungen vereinfacht.

Da der erhöhte Prämiensatz von 1.300 € schon für den ersten zusätzlichen Hektar gewährt wird, steigt die Attraktivität zur Anlage von Blühflächen für kleinere Betriebe ab 10 ha Ackerland wieder an. Aber auch für größere Betriebe über 100 ha Ackerland steigt die Attraktivität, da auch weniger als 1% zusätzlich stillgelegt werden kann.

Landwirte müssen im Rahmen der GAP 4 % ihrer Ackerfläche stilllegen, die sogenannte GLÖZ 8 – Brache. Auf freiwilliger Basis kann der Flächenumfang auf 10 % erhöht werden. Diese Erhöhung wird über die Förderkomponente der Ökoregeln separat vergütet (ÖR 1a). Unabhängig vom Erhöhungsumfang ist der erste, zusätzlich bereitgestellte Hektar mit der höchsten Prämienstufe (1.300 €) förderfähig. Bei einer gezielten Begrünung wird der Prämiensatz nochmals um 200 € pro Hektar erhöht (ÖR 1b Blühflächen/-streifen, ÖR 1c Blühstreifen in Dauerkulturen). Für Hessen geeignete Mischungen werden von den Saathändlern mittlerweile angeboten.

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Schauimkerei Kühkopf – “Bienen im Jahresverlauf”

Der Landesverband Hessischer Imker e.V. ist Eigentümer und Betreiber der Schauimkerei auf dem Kühkopf und auch Schirmherr der neuen Veranstaltungsreihe „Bienen im Jahresverlauf“.

In Kooperation mit dem Imkerverein Mörfelden-Walldorf möchte der Landesverband interessierten Menschen einen Einblick in die Bienenhaltung geben. Hierfür wird an mehreren Terminen die Schauimkerei geöffnet sein.

Die Vereinsmitglieder des Imkerverein Mörfelden-Walldorf werden dann an den Kühkopf-Bienenvölkern die Arbeiten durchführen, und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, den Imkern bei der Arbeit an den Völkern über die Schulter zu schauen.

Honig aus der Region kann bei den Terminen erworben werden, später auch wieder Kühkopfhonig.

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Apitherapie als Schwerpunkt auf dem 14. Hessischen Honigtag

14. Hessischer Honigtag in Friedberg

Zum 14. Hessischen Honigtag konnte Oliver Lenz als 1. Vorsitzender des Landesverbandes Hessischer Imker zahlreiche Gäste in der nahezu vollständig besetzten Stadthalle in Friedberg begrüßen. Neben die Prämierung der eingereichten Honige stand die Apitherapie im Mittelpunkt des diesjährigen Honigtages.

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VVS 2023 – Neue Honigrichtlinie und Vespa Velutina im Focus

Zur alljährlich angebotenen Schulungsveranstaltung für Vereinsvorsitzenden begrüßte der Vorsitzende des Landesverbandes Hessischer Imker e.V Oliver Lenz am 28./29. Oktober N knapp 100 Gäste in Friedrichsdorf. Ein umfangreiches Informationspaket hatte der Landesverband für die Orts- und Kreisvereine vorbereitet.

Zu Beginn wurden die personellen Veränderungen in der Geschäftsstelle Kirchhain und im Präsidium des Deutschen Imkerbundes vorgestellt. Es folgten ausführliche Erläuterungen zu der seit Mitte August geltenden neuen “Förderrichtlinie zur Haltung und Zucht von Honigbienen”.

Diese Förderungen aus EU- und Landesmitteln sind völlig neu strukturiert worden. Beispielsweise ist bei Veranstaltungen und Lehrgängen nun immer zwingend die Angabe der Registriernummer des beteiligten Imkers gefordert. Diese Registriernummer (oder auch Betriebsnummer bei anderen Vet.-Ämtern) wird bei der Anmeldung der Bienenhaltung vom Veterinäramt vergeben.
Dies ist nicht neu, sondern mit der schon länger bestehenden Bienenseuchenverordnung schon eine mehrjährige bestehende Rechtslage. Diese wurde aber in der Vergangenheit regelmäßig ignoriert. Nun bekommt sie eine neue Relevanz und schließt Imker, die ihre Bienenhaltung nicht angemeldet haben, von der staatlichen finanziellen Förderung aus. Die Registriernummer sollte unbedingt in der DIB-Mitgleiderverwaltung (DIB MV) unter dem Feld Betriebsnummer erfasst und hinterlegt werden.

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Aufruf zum erneuten Monitoring der Asiatischen Hornisse

Kirchhain – Aktuell kommt es vermehrt zu Sichtungen der asiatischen Hornisse an Bienenständen. Die invasive Art gefährdet Honigbienen in hohem Maße. Sie hat ein hohes Vermehrungs- und Schädigungspotenzial. Aus diesem Grund gibt es auch eine Meldepflicht.

Bei nachlassendem Nektarangebot in der zweiten Jahreshälfte stehen Honigbienen ganz oben auf dem Speiseplan der invasiven Hornissenart. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die ungebetenen Besucher auch an Bienenständen auftauchen.

Für einen besseren Überblick des Ist Zustandes und für gezielte Maßnahmen zur Eindämmung sind alle Imker aufgerufen vom 06.10.-15.10.2023 eine Stunde an ihrem jeweiligen Bienenstand nach dieser Hornisse Ausschau zu halten.

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