Erste Begegnung mit der asiatische Hornisse in Gelnhausen

Ein Betrag von Verena Rübsam, Obfrau für Bienengesundheit im LHI

Bisher kannte ich die asiatische Hornisse nur aus Vorträgen, von Fotos oder aus Erfahrungsberichten von Imkern und den guten Austausch mit anderen Landesverbänden und betroffenen Personen. In meinem Heimat-Landkreis Fulda sind wir ja aktuell noch davon verschont geblieben.

Gestern hatte ich meinen ersten Einsatz in Gelnhausen, bei dem ein Nest der asiatischen Hornisse entfernt werden musste.

Reiner Jahn, ein Mitarbeiter des Bieneninstituts in Kirchhain, hatte mich am Mittwoch gefragt, ob ich Lust hätte, ihn zu begleiten und bei der Entfernung eines Hornissennests zu helfen.

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Neue Zulassung von Ameisensäure auch für Schwammtuchbehandlung

Die Anwendung des Schwammtuchs bleibt für die 60 %ige Ameisensäure ad us. vet. nicht genehmigt.

Allerdings gibt es bei den kürzlich erteilten Zulassungen für die Ameisensäure mit der Bezeichnung „Ameisensäure 60 Bernburg, 684 mg/ml“ eine bemerkenswerte Ausnahme.

Hierbei wurde sowohl eine Langzeitbehandlung mit einem Vakuumverdunster als auch eine varroazide Kurzzeitbehandlung durch das Schwammtuch für Beuten mit einem Volumen von 60 Litern genehmigt.

Nach der Markteinführung dieses neuen Ameisensäure-Präparats darf nur diese spezielle Variante über die Schwammtuchmethode angewendet werden.

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Aufruf zum 1. Monitoring der Asiatischen Hornisse in 2024

Bitte helfen Sie mit, die Asiatische Hornisse zu beobachten und zu entdecken!

Um einen Überblick der aktuellen Ausbreitung und besser Zahlen zu erhalten, rufen wir zum 1. Monitoring der Asiatischen Hornisse in Hessen für 2024 auf.

Beobachten und Entdecken

Bitte halten Sie möglichst am frühen Vormittag oder am späten Nachmittag eine Stunde amjeweiligen Bienenstand Ausschau nach der Asiatischen Hornisse.
Um diese Zeit wird die Wespenbrut versorgt. Bei sehr warmer Witterung sind die Beflüge in der Mittagshitze deutlich weniger. Dies gilt sowohl für die Jagd vor den Bienenvölkern als auch für die Versorgung an den Locktöpfen.

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Aktueller Entwicklungsstand der Asiatische Hornisse

Asiatische Hornisse
Foto: Siga (CC BY-SA 3.0)

Auf der Meldeplattform gehen inzwischen zunehmend Meldungen von Primärnestern und Sekundärnestern ein. Die Anzahl der Tiere wird weiterhin rasch zunehmen und aufgrund der Position der Primärnester (Höhe von etwa 2 m) kann es infolge unerwarteter Störungen zu Abwehrreaktionen kommen, die mit Stichen einhergehen können. Besondere Vorsicht ist daher in den Gebieten geboten, in denen im vergangenen Jahr Aktivitäten registriert wurden, da nach Stichereignissen vermehrt allergische Reaktionen aufgetreten sind.

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Asiatische Hornisse breitet sich in Hessen rasant aus

Imker, Landwirte und Winzer betroffen – Invasive Art gefährdet Bienenvölker und Biodiversität

Die Asiatische Hornisse, auch Vespa velutina nigra, hat sich in den letzten Jahren in Europa, rasant ausgebreitet. Allein im letzten Jahr wurden in Hessen mehr als 350 Nestfunde der invasiven Hornissen-Art, die ursprünglich aus Südostasien stammt, gemeldet.

Die meisten Nester wurden in Südhessen entdeckt, aber auch schon einige im Rhein-Main-Gebiet oder im Main-Kinzig-Kreis. Hierbei konnte nur ein Teil der Brutstätten erfolgreich von den engagierten Hornissenbeauftragten beseitigt werden.

Die Asiatische Hornisse benötigt pro Saison zwischen acht und zwölf Kilo Insekten und schädigt so die gesamte Biodiversität und insbesondere die Wild- und Honigbienen-Populationen massiv. Bei einem massiven Auftreten kann dies deutlich spürbare Auswirkungen auf die Bestäubung von Obst und anderen (Nutz-)Pflanzen und natürlich auch die Honigproduktion haben.
Aber auch Winzer und Obstbauern sind betroffen, weil die Arbeiterinnen den süßen Saft der Trauben oder der Früchte als „Energielieferant“ nutzen. Sie verursachen im Weinbau – wie Berichte aus Frankreich zeigen – erhebliche Schäden und sind auch für die in den Wingerten tätigen Menschen gefährlich, wenn diese sich einem Nest nähern.

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Asiatische Hornisse: Handlungsempfehlungen für das Frühjahr

Die Nestentwicklungen der Hornissen- und Wespenvölker schreiten voran. Diese hängt bei allen Arten von Witterungseinflüssen, dem Standort, der topographischen Lage und anderen Einflüssen ab. Die Asiatische Hornisse hat aufgrund ihrer Bauweise einen Vorteil, da ihr Primärnest geschlossener ist als bei heimischen Hornissen, was einen besseren Wärmehaushalt gewährleistet und somit die schnellere Entwicklung der Larven begünstigt, deren Entwicklungszeit mit der Temperatur zusammenhängt. Der frühere Zeitpunkt der Nestgründung bei der Asiatischen Hornisse begünstigt ebenfalls die Entwicklung.

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